Einfach schweigen. Lassen Sie sich nicht zu vorschnellen Äußerungen hinreißen. Das ist das erste Gebot, das ich auch an dieser Stelle wiederholen möchte. Sie sind nicht verpflchtet, gegenüber der Polizei oder Dritten vor Ort Aussagen oder Eingeständnisse zu machen  – weder bei einem Unfall noch bei Routinekontrollen oder Befragungen.  Schnell können Sie sich durch das routinemäßige Vorgehen der ermittelnden Beamten oder durch eine  vorschnelle Annahme von Zusammenhängen Tatvorwürfen und Anschuldigungen gegenübersehen, die Sie nicht  für möglich gehalten haben, weil “doch eigentlich alles klar ist”.  Es empfiehlt sich also, unverzüglich einen Anwalt mit der Angelegenheit zu betrauen, der Erfahrung mit  Verkehrsstrafrecht hat, um alle rechtlichen Möglichkeiten für Sie vollumfänglich auszuschöpfen und Sie  gegenüber Polizei, Staatsanwaltschaft, Bußgeldbehörde, aber auch gegenüber einer eventuellen gegnerischen  Versicherung und deren Rechtsbeistand zu vertreten.  Denn allein der Vorwurf einer Fahrerflucht kann zur Folge haben, daß neben Fahrverbot oder Entziehung der  Fahrerlaubnis die Versicherung den Schaden an Ihrem Wagen nicht oder nur teilweise zahlt. Darüber hinaus  besteht die Gefahr, daß Ihre KFZ-Haftpflichtversicherung Sie wegen der dem Unfallgegner erstatteten Kosten  oder eines Teils davon in Anspruch nimmt.   Straftat oder Ordnungswidrigkeit   Das Verkehrsrecht unterteilt sich in Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten. Die Schwere von Verstößen einerseits und die Höhe von Strafen bzw. Bußgeldern andererseits variieren, das  Wechseln während der Ermittlungen zwischen dem Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat ist  möglich.   Die Konsequenzen für Sie als Mandant können dabei erheblich sein: beispielsweise bei der Frage der Höhe des  Bußgeldes, der Dauer des Fahrverbots oder ob es gar zu einer Anklage wegen einer Straftat kommt, die im Falle  einer Verurteilung auch den Eintrag einer Vorstrafe in Ihrem Führungszeugnis zur Folge haben kann.  Um einen eventuellen Spielraum für Sie nutzen zu können, bedarf es der Beratung durch einen Anwalt, der sich auf Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auch im Straßenverkehr spezialisiert hat. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Handlungen, die als Staftaten gewertet werden (können), sind z. B.:  Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (umgangssprachlich "Unfallflucht")  Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluß von Alkohol      ("Trunkenheit am Steuer") Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluß von Drogen  Fahren ohne Fahrerlaubnis Fahren ohne Versicherungsschutz, Gefährdung des Straßenverkehrs Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr Nötigung im Straßenverkehr  Beleidigung im Straßenverkehr  Fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr  Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr  Unterlassene Hilfeleistung  Kennzeichenmissbrauch  Handlungen, die als Ordnungswidrigkeiten gewertet werden (können), sind:  Geschwindigkeitsüberschreitung  Rotlichtverstoß   Handybenutzung am Steuer   Abstandsunterschreitung   Alkohol- und Drogenfahrten, sofern nicht sogar eine Straftat vorliegt   Lenkzeitenverstoß   Ruhezeitenverstoß   Die Aufzählungen sind weder abschließend noch völlig eindeutig.  Oft geschehen Handlungen in Kombination verschiedener Umstände,   was sich entlastend oder auch belastend für den jeweiligen Mandaten auswirken kann.   Es gilt immer, den Einzelfall in seinem Gesamtbild zu betrachten.   Nur so kann die Rechtsberatung in einem Verfahren optimal für Sie,   den Mandanten, gestaltet werden.   Daher verzichte ich an dieser Stelle auch auf pauschale Angaben von Richtwerten  oder z.B. Promillegrenzen.  
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Verkehrsstraftaten und Ordnungswidrigkeiten

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Einfach schweigen. Lassen Sie sich nicht zu vorschnellen Äußerungen hinreißen. Das ist das erste Gebot, das ich auch an dieser Stelle wiederholen möchte. Sie sind nicht verpflchtet, gegenüber der Polizei oder Dritten vor Ort  Aussagen oder Eingeständnisse zu machen – weder bei einem Unfall noch  bei Routinekontrollen oder Befragungen.  Schnell können Sie sich durch das routinemäßige Vorgehen der  ermittelnden Beamten oder durch eine vorschnelle Annahme von  Zusammenhängen Tatvorwürfen und Anschuldigungen gegenübersehen,  die Sie nicht für möglich gehalten haben, weil “doch eigentlich alles klar  ist”.  Es empfiehlt sich also, unverzüglich einen Anwalt mit der Angelegenheit  zu betrauen, der Erfahrung mit Verkehrsstrafrecht hat, um alle  rechtlichen Möglichkeiten für Sie vollumfänglich auszuschöpfen und Sie  gegenüber Polizei, Staatsanwaltschaft, Bußgeldbehörde, aber auch  gegenüber einer eventuellen gegnerischen Versicherung und deren  Rechtsbeistand zu vertreten.  Denn allein der Vorwurf einer Fahrerflucht kann zur Folge haben, daß  neben Fahrverbot oder Entziehung der Fahrerlaubnis die Versicherung  den Schaden an Ihrem Wagen nicht oder nur teilweise zahlt. Darüber  hinaus besteht die Gefahr, daß Ihre KFZ-Haftpflichtversicherung Sie  wegen der dem Unfallgegner erstatteten Kosten oder eines Teils davon in  Anspruch nimmt.   Straftat oder Ordnungswidrigkeit   Das Verkehrsrecht unterteilt sich in Verkehrsstraftaten und Verkehrsordnungswidrigkeiten. Die Schwere von Verstößen einerseits und die Höhe von Strafen bzw.  Bußgeldern andererseits variieren, das Wechseln während der  Ermittlungen zwischen dem Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit und einer  Straftat ist möglich.   Die Konsequenzen für Sie als Mandant können dabei erheblich sein:  beispielsweise bei der Frage der Höhe des Bußgeldes, der Dauer des  Fahrverbots oder ob es gar zu einer Anklage wegen einer Straftat kommt,  die im Falle einer Verurteilung auch den Eintrag einer Vorstrafe in Ihrem  Führungszeugnis zur Folge haben kann.  Um einen eventuellen Spielraum für Sie nutzen zu können, bedarf es der Beratung durch einen Anwalt, der sich auf Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auch im Straßenverkehr spezialisiert hat. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Handlungen, die als Staftaten gewertet werden (können), sind z. B.:  Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort   (umgangssprachlich "Unfallflucht")  Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluß von Alkohol      ("Trunkenheit am Steuer") Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluß von Drogen  Fahren ohne Fahrerlaubnis Fahren ohne Versicherungsschutz, Gefährdung des Straßenverkehrs Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr Nötigung im Straßenverkehr  Beleidigung im Straßenverkehr  Fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr  Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr  Unterlassene Hilfeleistung  Kennzeichenmissbrauch  Handlungen, die als Ordnungswidrigkeiten gewertet werden (können),  sind:  Geschwindigkeitsüberschreitung  Rotlichtverstoß   Handybenutzung am Steuer   Abstandsunterschreitung   Alkohol- und Drogenfahrten,   sofern nicht sogar eine Straftat vorliegt   Lenkzeitenverstoß   Ruhezeitenverstoß   Die Aufzählungen sind weder abschließend noch völlig eindeutig. Oft geschehen Handlungen in Kombination verschiedener Um- stände, was sich entlastend oder auch belastend für den jeweiligen Mandaten auswirken kann. Es gilt immer, den Einzelfall in seinem Gesamtbild zu betrachten. Nur so kann die Rechtsberatung in einem Verfahren optimal für Sie, den Mandanten, gestaltet werden. Daher verzichte ich an dieser Stelle auch auf pauschale Angaben von Richtwerten oder z.B. Promillegrenzen.
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