Das Betäubungsmittelgesetz, BtMG, regelt alle Handlungen, die in Bezug zu Drogen stehen. Im allgemeinen sind der unerlaubte Besitz, Handel, Schmuggel von Betäubungsmitteln, das gewerbsmäßige Handeln mit ihnen und ihre Einfuhr strafbar. Es ist festzustellen, daß Ermittlungsbehörden sehr schnell Tatvorwürfe erheben und neben den oben genannten  “klassischen” Handlungen auch beim Anbau, der Ernte und dem Verpacken von Betäubungsmitteln, bei  Chauffeur- und Kurierdiensten sowie Geschäften wie Kommission, Darlehen oder Provision (und dies ist keine  vollständige Auflistung!) ein Ermittlungsverfahren einleiten.   Schnell ist man im Bereich des Verbrechensvorwurfs gemäß §§ 29a, 30, 30a BtMG. Das bedeutet, es droht eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bzw. u. U. sogar nicht unter fünf Jahren. Die Frage, brauche ich einen Strafverteidiger, ist somit gleich beantwortet: ja. Sie sollten einen Anwalt, besser einen Fachanwalt für Strafrecht und mit Erfahrung im Umgang mit dem Betäubungsmittelstrafrecht, mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Im Falle eines Verbrechensvorwurfs muß das Gericht einen Pflichtverteidiger für Sie bestellen. Sie haben die  Möglichkeit, sich einen Verteidiger selbst zu wählen, der dann vom Gericht zu Ihrem Pflichtverteidiger ernannt  wird. Hinsichtlich der Kosten für den Verteidiger muß das Gericht bzw. der Staat in diesen Fällen in Vorleistung  gehen und ggf. die Kosten komplett übernehmen.  Aber auch, wenn Ihnen "nur" Taten nach § 29 BtMG, also “nur” Vergehen,  vorgeworfen werden, sollten Sie einen Verteidiger hinzuziehen, um dem Verlauf des Verfahrens etwas - nämlich Ihre Interessen - entgegensetzen zu können. So weitgreifend das Betäubungsmittelgesetz auch ausgelegt wird, birgt es in dieser Weite auch Spielraum für  Ihren Strafverteidiger: Unter Umständen kann eine Verfahrenseinstellung erreicht und eine öffentliche  Hauptverhandlung vermieden werden.  Sollte eine Verurteilung nicht abgewendet werden können, gehört es in passenden Fällen zur anwaltlichen Arbeit  dazu, die Möglichkeit “Therapie statt Strafe” gem. §§ 35,36 BtMG aufzuzeigen und zu prüfen, um sie dann ggf. bei  der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde durchzusetzen.  
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Strafverteidigung im Betäubungsstrafrecht

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Das Betäubungsmittelgesetz, BtMG, regelt alle Handlungen, die in Bezug zu Drogen stehen. Im allgemeinen sind der unerlaubte Besitz, Handel, Schmuggel von Betäubungsmitteln, das gewerbsmäßige Handeln mit ihnen und ihre Einfuhr strafbar. Es ist festzustellen, daß Ermittlungsbehörden sehr schnell Tatvorwürfe  erheben und neben den oben genannten “klassischen” Handlungen auch  beim Anbau, der Ernte und dem Verpacken von Betäubungsmitteln, bei  Chauffeur- und Kurierdiensten sowie Geschäften wie Kommission,  Darlehen oder Provision (und dies ist keine vollständige Auflistung!) ein  Ermittlungsverfahren einleiten.   Schnell ist man im Bereich des Verbrechensvorwurfs gemäß §§ 29a, 30, 30a BtMG. Das bedeutet, es droht eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr bzw. u. U. sogar nicht unter fünf Jahren. Die Frage, brauche ich einen Strafverteidiger, ist somit gleich beantwortet: ja. Sie sollten einen Anwalt, besser einen Fachanwalt für Strafrecht und mit Erfahrung im Umgang mit dem Betäubungsmittelstrafrecht, mit Ihrer Verteidigung beauftragen. Im Falle eines Verbrechensvorwurfs muß das Gericht einen  Pflichtverteidiger für Sie bestellen. Sie haben die Möglichkeit, sich einen  Verteidiger selbst zu wählen, der dann vom Gericht zu Ihrem  Pflichtverteidiger ernannt wird. Hinsichtlich der Kosten für den  Verteidiger muß das Gericht bzw. der Staat in diesen Fällen in Vorleistung  gehen und ggf. die Kosten komplett übernehmen.  Aber auch, wenn Ihnen "nur" Taten nach § 29 BtMG, also “nur” Vergehen,  vorgeworfen werden, sollten Sie einen Verteidiger hinzuziehen, um dem Verlauf des Verfahrens etwas - nämlich Ihre Interessen - entgegensetzen zu können. So weitgreifend das Betäubungsmittelgesetz auch ausgelegt wird, birgt es  in dieser Weite auch Spielraum für Ihren Strafverteidiger: Unter  Umständen kann eine Verfahrenseinstellung erreicht und eine öffentliche  Hauptverhandlung vermieden werden.  Sollte eine Verurteilung nicht abgewendet werden können, gehört es in  passenden Fällen zur anwaltlichen Arbeit dazu, die Möglichkeit “Therapie  statt Strafe” gem. §§ 35,36 BtMG aufzuzeigen und zu prüfen, um sie dann  ggf. bei der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde durchzusetzen.  
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